Ich habe mir überlegt, dass es eigentlich nicht wirklich demokratisch ist, wenn bestimmte Medien nur Wahlempfehlungen für bestimmte Parteien aussprechen. Deshalb werde ich diesen Fehler berichtigen und jede Woche eine weitere Partei empfehlen, in der Reihenfolge ihrer Wahlergebnisse von 2002, absteigend, das ist dem Namen dieser Seite geschuldet. Diesmal ist entsprechend die SPD dran, und ich möchte dringlich empfehlen, diese Partei zu wählen.
Warum SPD?
Ganz einfach: Wer nicht an die Politik glaubt, der muss tunlichst dafür sorgen, dass die Politik "handlungsunfähig" bleibt. Mit der SPD als neue und alte Regierungspartei scheint die Wahrscheinlichkeit dafür derzeit am höchsten. Und sollte sich die SPD doch als handlungsfähig herrausstellen, so wird sie durch ihr Tun beweisen, dass Politik niemals die Lösung, sondern immer das Problem ist. Es kann also nichts schiefgehen.
Andere - aber natürlich vernachlässigbare - Argumente wären das Personal, darunter die erfrischende Querdenkerin Ulla Schmidt oder sogar Heidemarie Wieczorek-Zeul, die mich ständig so entflammt.
Und noch ein wichtiges Argument: Die Regierung abzuwählen führt zu rechtlichen Pensionsansprüchen in nicht unbeachtlicher Höhe. Von diesem Geld könnte sich jeder Bundesbürger ebensogut einen Kasten Bier pro Jahr mehr kaufen.