Andreas von
Freedomwatch
weist auf den Unterschied zwischen den Gewaltausbrüchen der radikalen Moslems nach den Mohamedkarikaturen und den friedlichen Protesten der Katholiken gegen Popetown hin.
Er zitiert:
...
Der augenscheinlichste Unterschied ist die Freisetzung von Gewalt durch radikale Gruppen. Friedlicher Protest, politisches Engagement ist im Rahmen des Rechtsstaates für oder gegen jegliche Position erlaubt. Was für Umweltschützer und Gewerkschaften als Pressure oder Lobby Groups gilt, muss auch für christliche Gruppen gelten. Warum sollten sie auch nicht die gleichen Rechte haben, wie alle anderen Organisationen und Initiativen? Teilnahme am politischen Meinungsbildungsprozess durch Protest, Demonstration, Petitionen oder auch Strafanzeige ist im liberalen Rechtsstaat in jedem Fall legitim. ...
In der Tat hat er Recht. Der Popetown-Protest verläuft zivilisiert und demokratisch. Selbstverständlich haben auch Katholiken und andere religiöse Groppen das Recht auf Protest, und auch sie können die Macht des Staates für Ihre Zwecke zu nutzen versuchen. Das ist Demokratie. So funktioniert die demokratische Meinungsbildung.
Aber was hat das mit Freiheit zu tun? Warum sollte man sich eine gemeinsame Meinung bilden? Warum müssen abweichende falsche Meinungen zensiert werden? Warum ist die Meinung der demokratischen Mehrheit die richtige?
Ist Hammas in Recht, weil hinter ihnen eine demokratische Mehrheit steht? Ist jemand schuldig, wenn die Mehrheit „Kreuzigt ihn!“ schreit?
Ich lasse abstimmen: Bildet mir bitte demokratisch eine Meinung.